Gefälschte Kundenvideos

Fragen Sie sich doch einmal warum manche Datenretter auf ihren Portalen mehrere Videos von Kunden zeigen. Würden Sie sich gerne im Internet ständig zeigen lassen, dass Sie mal hilflos ihrer EDV ausgeliefert waren und sich selbst nicht zu helfen wussten? Solche Videos sind entweder gekauft, oder durch hohe Rabatte oder gestellt!

Kaum ein Kunde setzt sich ernsthaft freiwillig vor eine Kamara, um einen kleinen Rabatt zu erhaschen. Auch wenn manches Video schlechte Bildqualität zeigt, muss es nicht unbedingt echt sein, denn Experten wissen, wie sie den Film entsprechend gestalten können, dass man glaubt ein echter Kunde hätte dieses Video freiwillig selbst erstellt.

Ab welcher Rabattsumme ist das eigentlich Schwarzarbeit?

Wenn ein Unternehmen für ein Videos ein Rabatt über mehr als 45 € (siehe EStG) gibt, muss man wohl von einer Honorarleistung sprechen. Wer also für 800€ Rabatt ein Video erstellt muss diesen Rabatt in der Einkommensteuererklärung als Honorar deklarieren, da eine Gegenleistung für diesen Preisnachlass erbracht wurde.

Schliesslich werden Sie dann mit ihren Fall für die Erstellung des gestellten Videos bezahlen müssen.

FAZIT: Wer Druck ausübt oder astronomische Rabatte verspricht, war vorher schon viel zu teuer? Gekaufte Videos sind auch nicht vertrauensvoll?

Gefälschte Bewertungen verstoßen gegen UWG?

Haben Sie schon mal im Internet Produktbewertungen gelesen und sich gewundert beim Anblick des ihnen gelieferten Produkts? Wie kam diese unzutreffende Bewertung zustande? Das erledigen Ghostwriter gegen kleine Honorare. Egal ob in Google, Amazon oder anderen Platformen. Gefälschte Bewertungen sind bei Produkten und Dienstleistungen mittlerweile keine Seltenheit mehr!